Flasche 2 (groß)
Flasche 1
Flasche 3
Flasche 4

Weizenbiere

Die Weißbier-Klassiker – auch in kristallklar oder dunkel.

Flasche 2 (groß)
Flasche 3

Hirschbrauerei Spezialitäten

Das rockige Hirsch-Duo.

Flasche 2 (groß)
Flasche 1
Flasche 3
Flasche 4

Limitierte Biereditionen

Besondere brauKunst aus Heubach im Weltformat.

Flasche 2 (groß)
Flasche 1
Flasche 3

Leicht & Frisch

Es stellen sich vor: Leicht, frisch und spritzig.

Heubacher

Heubacher

Heubach (PM) – Der Winter steht vor der Türe und damit auch die letzten Wochen im Jubiläumsjahr der Heubacher Brauerei, die in diesem Jahr seit nunmehr 300 Jahren existiert. Bereits im Spätsommer haben Braumeister Mark Schlaipfer und sein Team die ersten Festbier-Sude eingebraut, denn „ein gutes Bier braucht genügend Reifezeit, damit sich die geschmackliche Charakteristik voll entfalten kann“. Der Braumeister führt weiter aus: „Das Heubacher Festbier war bei Kennern schon immer sehr beliebt. Es wird mit erhöhtem Stammwürzegehalt und Karamellmalzen hergestellt“. Die Chefs der Hirschbrauerei, Alexander Caliz und Thomas Mayer, sind der festen Überzeugung, dass das Festbier dieses Jahr nochmals einen Tick besser schmeckt. „Es ist ja schließlich ein Jubiläums-Festbier“, schmunzeln die beiden.

Auf den Online-Plattformen, Instagram und Facebook, gewährte die Familienbrauerei aus Heubach während der letzten Monate tiefe Einblicke hinter die Kulissen. „Anlässlich des Jubiläumsjahres haben wir viele Geschichten aus unserem Familienbetrieb erzählt“, berichten die Heubacher Brauer. Hierbei wurden Filme und Fotos veröffentlicht, die teilweise sehr humoristisch waren, aber auch ernste Themen aufgriffen. Da wären zum Beispiel die Interviews mit einigen Gastronomen der Region, welche bereits seit vielen Jahrzehnten in ihrem Beruf tätig sind. Teils lachend und teils nachdenklich legen sie ihre Gedanken darüber offen, was sich im Vergleich zu früher geändert hat und was immer noch gleichgeblieben ist. Auch in den Interviews mit den Pensionären der Hirschbrauerei wird viel von früher berichtet, von den guten alten Zeiten, in welchen Arbeitnehmer das ganze Arbeitsleben bei einer Firma verbracht hatten. Gespickt mit Filmausschnitten des Heubacher Brauereialltags von vor 50 Jahren ist jeder der Filme sehr kurzweilig anzuschauen.

Insbesondere gilt das für die Videos über das neue Bier, das HEUBACHER Hirsch-Bräu HELLES, welches die Brauerei im Frühjahr zur Jubiläumsparty präsentiert hatte. Die Chefs und der Braumeister selbst haben sich dafür bei einem Drehtag in der Brauerei vor die Kameras gestellt. Das Ergebnis ist schwäbisch, bodenständig und vor allem mit viel Spaß und Humor gespickt. Der Erfolg spricht für sich. Alexander Caliz sagt uns hierzu: „Das neue Helle kommt in allen Bevölkerungsschichten und Altersklassen sehr gut an“. Thomas Mayer ergänzt: „Ob dies an dem heimelig und traditionell anmutenden Etikettendesign oder am herrlich süffigen Geschmack des Bieres liegt, können wir gar nicht genau sagen. Wahrscheinlich an der Kombination“. Alexander Caliz gibt abschließend noch einen wichtigen Hinweis: „Das neue Helle wird dauerhaft in unserem Sortiment bleiben!“



Jubiläumsparty im April anlässlich 300 Jahre Heubacher Brauerei

 

Mittwoch, 10 September 2025 17:33

Hirsch-Bräu HELLES in aller Munde

Heubach (PM) – „Nachdem unser neues Helles abgefüllt war, sind alle verrückt geworden in der Brauerei“, sieht man Geschäftsführer Thomas Mayer mit einem Augenzwinkern in die Kamera sagen. Der Braumeister entgegnet: „Ich war der erste, der das neue Helle probiert hat, und ich habe Euch sofort gewarnt, dass es raketenmäßig abgeht“. Zu guter Letzt schaut Geschäftsführer Alexander Caliz in die Kamera und schließt das Video mit „Hammer, oifach a Gosch voll Glück“.

Wer die vergangenen Wochen aktiv auf Instagram oder Facebook unterwegs war, konnte tiefe Einblicke in die Hirschbrauerei Heubach gewinnen. Anlässlich des Jubiläumsjahres, die Heubacher Brauerei existiert in diesem Jahr bereits 300 Jahre, wurden online viele Geschichten aus der Familienbrauerei in Heubach erzählt. Hierbei wurden Filme und Fotos veröffentlicht, die teilweise sehr humoristisch waren, aber auch ernste Themen aufgriffen.

Da wären zum Beispiel die Interviews mit einigen Gastronomen der Region, welche bereits seit vielen Jahrzehnten in ihrem Beruf tätig sind. Teils lachend und teils nachdenklich legen sie ihre Gedanken darüber offen, was sich im Vergleich zu früher geändert hat und was immer noch gleichgeblieben ist. Auch in den Interviews mit den Pensionären der Hirschbrauerei wird viel von früher berichtet, von den guten alten Zeiten, in welchen Arbeitnehmer das ganze Arbeitsleben bei einer Firma verbracht hatten. Gespickt mit Filmausschnitten des Heubacher Brauereialltags von vor 50 Jahren ist jeder der Filme sehr kurzweilig anzuschauen.

Insbesondere gilt das für die zu Beginn des Artikels beschriebenen Videos über das neue Bier, das HEUBACHER Hirsch-Bräu HELLES, welches die Brauerei anlässlich des 300-jährigen Jubiläums im Frühjahr präsentiert hat. Die Chefs und der Braumeister selbst haben sich dafür bei einem Drehtag in der Brauerei vor die Kameras gestellt. Das Ergebnis ist schwäbisch, bodenständig und vor allem mit viel Spaß und Humor gespickt. Der Erfolg spricht für sich. Alexander Caliz sagt uns hierzu: „Das neue Helle kommt in allen Bevölkerungsschichten und Altersklassen sehr gut an. Die Nachfrage ist ungebrochen hoch seit der Einführung des Produkts beim Brauereifest im April“. Thomas Mayer ergänzt: „Ob dies an dem heimelig und traditionell anmutenden Etikettendesign oder am herrlich süffigen Geschmack des Bieres liegt, können wir gar nicht genau sagen. Wahrscheinlich an der Kombination“. Das Heubacher Hirsch-Bräu Hell gibt es sowohl in der klassischen 0,5l Bierflasche, als auch in der kleinen 0,33l-Flasche.

Zum Schluss liegt den Geschäftsführern noch ein Thema am Herzen, nach dem die Leute immer wieder fragen: Das neue Helle wird es natürlich dauerhaft geben, nicht nur im Jubiläumsjahr.


Die Mitarbeiter der Hirschbrauerei Heubach bei der Jubiläumsparty im April

 

Mittwoch, 09 Juli 2025 12:10

Cola-Mix "KUMBL" in der Bierflasche

Heubach (Erik Roth / RZ vom 9.7.2025) - Cola-Mix aus der Bierflasche? Eigentlich nicht ungewöhnlich. Auch der „Kumbl“ aus der Heubacher Brauerei landet in diesem Sommer in neuem Gewand im Handel. Der Grund ist dabei jedoch kein Getränke-Trend. Vielmehr wird das Leergut in der Brauerei knapp. Oder, um es mit den Worten der beiden Geschäftsführer Thomas Mayer und Alexander Caliz zu sagen: „Mir sen leergsoffa!“ Doch trotz vorübergehend anderer Flasche versichert Mayer: Menge, Qualität und Preis „sind alle gleich“.

Wie viele Flaschen der Heubacher Brauerei insgesamt im Umlauf sind, lasse sich nur sehr schwer sagen, erklärt Mayer. Ohnehin seien nicht die Flaschen das Problem. Sondern die Kisten. „Bis man die in der entsprechenden Farbe und dem Druck hat, das dauert.“ Würden die Brauerei-Chefs jetzt neues Leergut ordern, könnte der Nachschub erst in einigen Monaten eintreffen. „Bis dahin entspannt sich die Lage wieder“, schätzt Mayer. Überschüssiges Leergut könne dann wegen zu wenig Lagerplatz wiederum zu anderen Problemen führen.

Mit dem Cola-Mix in der Bierflasche sind die Heubacher Bierbrauer nicht die ersten. „Das hat in den letzten Jahren Schule gemacht“, sagt der Heubacher-Chef. Dennoch sei der Kumbl in der braunen Flasche mit Kronkorken in jedem Fall eine vorübergehende Notlösung. Denn gerade, wenn Vereine für ihre Veranstaltungen kistenweise Softgetränke der Heubacher Brauerei anschaffen, seien zu viele verschiedene Flaschen eher hinderlich. „Wenn alles in einheitlichen Flaschen ist, bedeutet das weniger Aufwand beim Sortieren“, sagt Mayer. Dann eine Sorte, der elf verschiedenen Softgetränke in eine andere Flaschenart abzufüllen, „wäre der Sache nicht dienlich. Wir wollen wieder da hin zurück“.

Beim Abfüllen des Kumbls komme es wegen der anderen Flasche mit Kronkorken statt Schraubverschluss zu keinen Problemen. Zwar gebe es eine kurze Umrüstzeit bei der Abfüllanlage wegen des anderen Verschlusses, „aber das ist tägliche Routine bei uns“. Schätzungsweise 2500 Kisten Leergut fehlen aktuell in der Brauerei. Die eine Antwort, wo diese geblieben sind, gibt es nicht. „Man muss annehmen, dass irgendwo noch viel Leergut herumsteht“, sagt Mayer. Ob die vermissten Kisten aber bei Händlern oder Privatleuten im Keller sind, könne man nicht sagen. Ein Grund könne auch die erhöhte Nachfrage an antialkoholischen Getränken sein. Die Leergutproblematik sei „ein ganz vielschichtiges Problem“.

Bislang haben die Brauerei-Chefs durchaus positive Rückmeldungen auf ihre Notlösung erhalten. „Das wird absolut akzeptiert.“ Zudem sei der braune Cola-Mix in der braunen Flasche auch ein gewisser „Hingucker“, findet Mayer. „Vielleicht hebt sich der ein oder andere ja sogar eine Flasche davon auf.“ Aber, appelliert der Brauerei-Chef lachend: „Bitte nur eine Flasche und nicht die ganze Kiste.“

Die Heubacher Brauerei feiert in diesem Jahr ihr 300-jähriges Bestehen. Die erste Limonade wurde laut Geschäftsführer Thomas Mayer im Jahr 1919 hergestellt. „Wir haben da tatsächlich eine Tradition.“

Donnerstag, 26 Juni 2025 12:29

Brennwerkstatt schließt, Gin bleibt

Welzheim – Weshalb Mark Schlaipfer nach acht Jahren seine erfolgreiche Brau- und Brennwerkstatt in Welzheim aufgibt.

Ein Artikel aus der Welzheimer Zeitung vom 24. Juni 2025 von Mathias Ellwanger.

  Diplom-Braumeister Mark Schlaipfer hat den vielfach prämierten "High Fir" kreiert.
  Foto: Alexandra Palmizi

 

Sonntag, 11 Mai 2025 14:51

300 Jahre Heubacher

Am 26. April 2025 haben wir den Auftakt zu unserem Jubiläumsjahr mit einer rauschenden Rockparty in unserer Brauereihalle gefeiert. Wir danken allen, die geholfen und mitgefeiert haben – der Abend wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben.

Auf Euer Wohl!

Heubach (PM) – Bürgermeister Dr. Joy Alemazung kündigte es in seinem Grußwort an. „Ich steche heute das Bierfass mit drei Schlägen an, für jedes Jahrhundert einen Schlag“. Und tatsächlich floss der Gerstensaft konstant beim dritten Schlag. Eine Punktlandung mit Ansage.

Aber der Reihe nach. Die Hirschbrauerei Heubach feierte am Samstagabend eine große Jubiläumsparty anlässlich ihres 300-jährigen Jubiläums. Kurz nach Hallenöffnung um 18.00 Uhr waren in Heubach regelrechte Besucherströme in Richtung Brauerei zu beobachten. Bereits eine halbe Stunde später war die für diesen Abend leergeräumte und dekorierte Bierhalle ordentlich mit Gästen gefüllt, unter Ihnen auch viele geladene Kunden und Geschäftspartner, sowie Landrat Dr. Joachim Bläse und Bürgermeister Dr. Joy Alemazung.

Um Punkt 19.00 Uhr ging das Bühnenprogramm los. Alexander Caliz, einer der beiden Geschäftsführer, begrüßte die Gäste und hielt eine kleine Festansprache, in welcher er sowohl auf die Vergangenheit als auch auf die aktuelle Situation der Hirschbrauerei und der mittelständischen Brauwirtschaft im Allgemeinen einging. „Das aktuelle Marktumfeld, in dem wir uns bewegen, ist mehr als herausfordernd“, gab er zu bedenken. Veränderte Lebensgewohnheiten der Menschen und Dumpingaktionen der großen Brauereien und Handelskonzerne führe zu einem viel zu niedrigen Preisniveau im Bierbereich. Damit nicht genug: „Die Kostensteigerungen im Energiesektor und die allgemeine Inflation haben in den vergangenen zwei Jahren zu teils drastischen Kostensteigerungen auf der Beschaffungsseite geführt, weshalb die mittelständische Brauwirtschaft massiv unter Druck steht“. Doch dies solle nicht das Hauptthema sein, denn heute würde das Feiern im Mittelpunkt stehen.

Geschäftsführer Thomas Mayer präsentierte daraufhin das neue Bier der Hirschbrauerei, welches anlässlich des großen Jubiläums entwickelt wurde. „Dieses Bier verbindet unsere Vergangenheit mit der Zukunft“, erklärte Mayer. „Rein optisch sticht das große Hirsch-Wappen auf dem Etikett deutlich hervor, was auf unsere Ursprünge hinweist“. Die Anfänge der Heubacher Brauerei finden sich in der alten Brauereiwirtschaft „zum Hirsch“ wieder, die 1725 ihre Konzession zum „Betrieb einer Schildwirtschaft“ vom damaligen Herzog von Württemberg verliehen bekam. Der Hirsch als Wappentier ist laut Mayer zudem einprägsam und plakativ genug, um vor allem eine neue Biertrinkergeneration anzusprechen. „Das neue Design regt zum Probieren an und ob es Euch dann schmeckt, das darf jeder für sich selbst beurteilen“.

Braumeister Mark Schlaipfer, der maßgeblich an der Entwicklung des neuen „Heubacher Hirsch-Bräu Hell“ mitgewirkt hatte, beschrieb den Geschmack als „vollmundig und weich im Antrunk und mild im Abgang, ein sehr süffiges Bier“. Mayer legte abschließend noch Wert darauf, dass dieses Bier keine einmalige Jubiläumsabfüllung ist, sondern ab sofort zum dauerhaften Sortiment der Hirschbrauerei gehört, was postwendend von den Gästen bejubelt wurde.

Landrat Dr. Joachim Bläse hielt eine gewohnt kurzweilige und emotionale Laudatio zu 300 Jahren Brauereigeschichte. Das Bierbrauen gehöre zum deutschen Kulturgut dazu und ist nicht wegzudenken. Ein solch alter Industriezweig, welcher über hunderte von Jahren überdauert hat, ist beeindruckend und er könne nur den Hut ziehen vor den Inhaberfamilien und den Mitarbeitern, dass es trotz aller Widrigkeiten gelingt, eine solch lange Tradition aufrecht zu erhalten. Er warb für einen maßvollen Biergenuss im Sinne eines aufgeklärten und verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol und erzählte eine kleine Anekdote zum Thema Bier und Öffentlichkeit: „Als ich unlängst mit einem Fläschle Bier in der Hand bei einem Termin fotografiert wurde, gab es nach der Veröffentlichung in der Zeitung sehr viele positive Reaktionen darauf!“. Er warb allgemein dafür, bei den Kaufentscheidungen auf die örtlichen Betriebe zurückzugreifen, um die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Als Gastgeschenk gab es für die Inhaber einen kleinen silbernen Elefanten und ein kleines Schweinchen. „Der Elefant symbolisiert die Widerstandsfähigkeit und Beständigkeit und das Schweinchen soll auch für die kommenden Jahre und Jahrzehnte viel Glück bringen“, schloss Bläse seine Rede.

Dr. Joy Alemazung, Bürgermeister der Stadt Heubach, würdigte in seinem Grußwort die 300-jährige Geschichte der Hirschbrauerei als ein „lebendiges Zeugnis für Beständigkeit, Handwerkskunst und unternehmerischen Weitblick“. Die Brauerei sei nicht nur ein fester Bestandteil von Heubach und der ganzen Region, sondern auch ein verlässlicher Partner für Vereine, Veranstaltungen und soziale Projekte. „Das ist vorbildlich und verdient unseren Dank und unsere Anerkennung“. Bürgermeister Alemazung bewies bereits bei früheren Veranstaltungen, dass er gemeinhin wenige gezielte Schläge für einen Fassanstich benötigt. Auch dieses Mal bewies er gute Nerven und schaffte es, mit den vorhergesagten drei Schlägen, das neue Helle „ins Laufen zu bringen“.

Nachdem die ersten symbolischen Liter des neuen Hellen an die Mitarbeiter der Brauerei verteilt wurden, versammelten sich diese und danach die Inhaberfamilie zu gemeinsamen Gruppenfotos auf der bereits mit den Instrumenten der Rockband bestückten Bühne. Danach gab Alexander Caliz den Startschuss zur großen Party und merkte an: „Der Name Leonhard (kurz: Leo) hat bei uns in der Familie eine große Tradition, da war es klar, dass wir die Band Crazy Leo fragen, ob sie für unsere Party eine große Jubiläumsshow vorbereitet!“

Nachdem der offizielle Teil angeschlossen war, verwandelte sich die Brauereihalle in einen großen Partykessel, in welchem die Stimmung mit jeder neuen Musikrunde von Crazy Leo nochmals weiter aufkochte. Alt und Jung feierten friedlich bis in die tiefe Nacht hinein. „Ein schöner und angemessener Auftakt für unser Jubiläumsjahr“, sind sich die Geschäftsführer einig!

 


(v. l. Landrat Dr. Joachim Bläse, Bürgermeister Dr. Joy Alemazung, Alexander Caliz und Thomas Mayer)

Freitag, 25 April 2025 12:51

Helles

Vollmundig, mild und weich im Antrunk.

Heubach (PM) – Sage und schreibe 300 Jahre ist es nun her, dass der damalige Herzog von Württemberg „Brauerei und Gasthaus zum Hirsch“ die Konzession zum Betrieb einer Schildwirtschaft verliehen hatte. 1725 gilt seitdem als das Gründungsjahr der Hirschbrauerei Heubach, obwohl es gute Gründe zur Annahme gibt, dass die Brauerei bereits viel länger existiert haben muss. „Insofern hätten wir eigentlich schon längst das 300-jährige Jubiläum feiern dürfen“, scherzt Thomas Mayer, einer der beiden Geschäftsführer der Heubacher Brauerei. Er und Alexander Caliz lenken aktuell die Geschicke des Traditionsbetriebes.

Die Tatsache der aktuell rasant gestiegenen Betriebskosten gepaart mit dem ohnehin bereits seit Jahrzehnten stagnierenden Biermarkt, setzt den mittelständischen Brauereien gerade kräftig zu. „Trotzdem wollen wir uns die Laune im Jubiläumsjahr nicht verderben lassen“, stellt Alexander Caliz klar und Thomas Mayer ergänzt: „Unsere Jubiläumsparty feiern wir mit der regional bekannten und beliebten Cover-Rock-Band Crazy Leo“. Auf dieser Party wird erstmals bei einer öffentlichen Veranstaltung eine neue Biersorte ausgeschenkt, die von den Heubacher Brauern fürs Jubiläumsjahr und die Zukunft kreiert wurde: Ein süffiges Heubacher Hirsch-Bräu Helles mit neuem Design!

Die Rock-Party wird am Samstag, den 26. April 2025 in der Logistikhalle der Brauerei stattfinden. Einlass ab 18.00 Uhr, Programm ab 20.00 Uhr. Im Ausschank, das neue HELLE aus der Flasche.

Für schnelle Speisen auf die Hand ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.

Das gesamte Jubiläumsjahr wird durch viele Aktionen begleitet, um die Qualität der Produkte und vor allem auch die regionale Ausrichtung der Heubacher Brauerei weiter zu untermauern. Denn: „Eine Brauerei am Ort zu haben, welche die regionale Getränkeversorgung sichert und vielseitige Arbeitsplätze in der Region bietet, ist gerade in diesen turbulenten Zeiten ein Pfund, das man unbedingt unterstützen sollte!“ schließen die Geschäftsführer.

 

Folgende Auszeichnungen erhielt die Hirschbrauerei im vergangenen Jahr:

European Beer Star:Gold Award für das Heubacher Hefe Weißbier

Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft e. V. – DLG-Biertest:
DLG-Goldmedaille für das Heubacher Uralb Spezial

Finest Beer Selection:
92 Punkte für das Heubacher Albfels Pilsner
93 Punkte für das Heubacher Hefe Weißbier

 
Thomas Mayer und Alexander Caliz (v. l.) stoßen auf 300 Jahre Heubacher Brauerei an

Nürnberg / Heubach (PM) – „Es ist schon ein unglaubliches Gefühl“, berichtet Thomas Mayer, einer der beiden Geschäftsführer der Hirschbrauerei aus Heubach. „Man sitzt im Saal mit Hunderten von Brauereieigentümern und Braumeistern aus aller Welt und fiebert der Bekanntgabe entgegen – plötzlich wirst Du aufgerufen und darfst nach vorne auf die Bühne und eine der weltweit größten Auszeichnungen für dein Hefe-Weißbier entgegennehmen!“ Alexander Caliz ergänzt scherzhaft: „Das hat schon ein bisschen was von Hollywoods Oscar-Prämierung“. Braumeister Stephan Blender und die beiden Geschäftsführer hatten vergangene Woche in Nürnberg allen Grund zum Jubeln: Die Heubacher Brauer konnten den „Gold Award“ beim European Beer Star (EBS) 2024 in der Kategorie „Bavarian Style Hefeweizen Bernstein“ entgegennehmen.

„Wir konnten es im ersten Moment kaum glauben, dass wir es unter Hunderten von Teilnehmern mit unserem Heubacher Hefe Weißbier tatsächlich aufs Siegertreppchen geschafft haben“, erzählt Alexander Caliz begeistert. Auch Braumeister Blender freut sich sehr: „Dass unser Hefeweizen gut ist und das Rezept schon immer im Sinne eines sortentypischen Weißbieres angelegt war, ist nichts Neues. Dass es sich aber unter so vielen namhaften Einsendungen ganz an die Spitze setzen konnte, ist sensationell“. Und weiter: „Ich gratuliere auch meinem ganzen Brauerteam und danke für die Unterstützung, denn Brauen ist eine Gemeinschaftsleistung!“

Nur ein Gold-Award je Kategorie

Insgesamt 2.360 Biere aus 50 Ländern wetteiferten in 75 Kategorien um die begehrten Awards. Dazu gehören sowohl international bekannte Biertypen wie Pilsner, Weißbier oder IPA, aber auch Spezialitäten wie holzfassgelagerte Starkbiere, Belgische Dubbel oder Sauerbiere. Eine 140-köpfige internationale Fachjury, bestehend aus Braumeistern, Fachjournalisten, Biersommeliers und weiteren Bierexperten, hatten Mitte September die eingereichten Biere in einer zweitägigen Blindverkostung rein nach sensorischen Kriterien – Optik, Geruch, Geschmack – bewertet. Darüber hinaus wurden sortentypische Merkmale objektiv beurteilt. Das Besondere an den EBS-Awards: pro Kategorie werden nur die besten drei Biere mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet.

„Das ist ein riesengroßer Erfolg für uns und gleichsam Bestätigung, dass wir als mittelständische Familienbrauerei qualitativ sehr gut aufgestellt sind“, freut sich Alexander Caliz und erklärt weiter: „Bereits während des Sommers konnten wir diverse Auszeichnungen für einige unserer Biersorten gewinnen, aber der EBS setzt allem nun die Krone auf“.

Folgende Auszeichnungen erhielt die Hirschbrauerei im Laufe des Jahres:

Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft e. V. – DLG-Biertest 2024:
DLG-Goldmedaille für das Heubacher Uralb Spezial

Finest Beer Selection 2024 (Doemens Brauakademie & Meininger Verlag):
92 Punkte für das Heubacher Albfels Pilsner
93 Punkte für das Heubacher Hefe Weißbier

v.l. Georg Rittmayer (Präsident Private Brauereien Bayern e. V.), Alexander Caliz, Thomas Mayer, Braumeister Blender

und Martin Schimpf (Präsident Private Brauereien Baden-Württemberg e. V.) bei der Awardverleihung.

Quelle Foto: Private Brauereien / Volker Martin

Seite 1 von 17

Heubacher auf Tournee

Cres-Kroatien.jpg
Dreikaiserberge.jpg
Gipfel-Grossvenediger.jpg
Hoecksee-Fiss.jpg
Korsika-Plage-du-Peru.jpg
Lautern-Fiss.jpg
Shanghai.jpg
Warnemuende.jpg
Westhausen-Sonthofen.jpg
Gschwend-Huehnerhof-Hagkling.jpg